Interview mit der Filialleiterin Angelina Zentis

Frau Zentis ist seit dem 01.01.2013 im Unternehmen und seit 2 Jahren in der Filiale als Filialleiterin tätig.

Was gefällt Ihnen besonders an dem Lidl Standort in Kerpen Mitte?

Angelina: Durch die zentrale Lage in Kerpen-Mitte sind wir der Nahversorger für alle Bürger der Stadt. Die Filiale ist schnell und einfach zu erreichen, sowohl mit dem eigenen PKW, fußläufig oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mir gefällt es sehr, dass wir viele Stammkunden in der Filiale haben und ich somit in den letzten Jahren eine persönliche Beziehung zu meinen Kunden aufbauen konnte.

Was sehen Sie für Chancen bei einem Neubau für das Gebiet, aber was sehen Sie auch für Risiken?
Chancen:

Angelina: Ich bin mir sicher, dass die Innenstadt und auch die anderen Geschäfte in Kerpen-Mitte von einem modernen Lidl-Neubau profitieren werden. Eine neue Filiale mit Eisdiele und die Entstehung eines kleinen Stadtplatzes wird dafür sorgen, dass sich die Aufenthaltsdauer von Kunden und Passanten erhöht. Durch die größere Verkaufsfläche und die moderne Architektur bieten wir unseren Kunden ein attraktives Einkaufserlebnis und unseren Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsumfeld. Mit der Neueröffnung schaffen wir außerdem neue Arbeitsplätze. Auch auf die Umwelt wirkt sich der Neubau positiv aus: Wir planen eine besonders nachhaltige Filiale, die völlig ohne fossile Brennstoffe auskommt.

Risiken:

Eine Baustelle mit einem Abriss/Neubau sorgt immer für eine gewisse kurzzeitige Belastung in der direkten Umgebung. Wir versuchen, diese so gering wie möglich zu halten, gänzlich vermeiden lässt sich das aber leider nicht.

Was erhoffen Sie sich von der Online-Beteiligung?

Angelina: Ich bin zuversichtlich, durch die informelle Online-Beteiligung ein ehrliches Stimmungsbild der Bürger in Kerpen zu unserem Bauvorhaben zu erhalten. Dieses Feedback ist für uns sehr wertvoll. Wir wollen es im Anschluss aktiv einbeziehen, wenn das formelle Bauantragsverfahren beginnt. Daher hoffe ich natürlich auch auf eine rege Teilnahme und einen fairen Dialog. Meine Mitarbeiter haben in der letzten Woche ca. 25.000 Flyer in Kerpen verteilt, um auf die Webseite aufmerksam zu machen. So erreichen wir auch Bürger, die uns als Kunden noch nicht kennen.  

Werden die Mitarbeiter*innen auch in die Planungen einbezogen?

Angelina: Selbstverständlich werden wir auch die Meinung unserer Kollegen einbeziehen. Die Mitarbeiter, die überwiegend in Kerpen wohnen, können zudem an der Bürgerbeteiligung teilnehmen und ihr Feedback abgeben. Alle Meinungen erscheinen transparent auf der Seite.